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Superschuss Eppenrod: eine Ausschreibung die schon zu denken gibt!!!
Es gibt einen blauen Pflock mit maximalen Entfernungsangaben, beim roten steht nur Risiko und es erwartet euch eine Überaschung.
Wer Helge kennt, weiß, dass dies schon beängstigend ist.
Es gab mal in einem Forum die Aussage 150 Meter wie nix sind möglich.
Für unser Team, das mit 3 Schützen an den Start ging und mit der Teammanegerin Heike, hieß es wecken um 05.00 Uhr und Abfahrt 6.30 Uhr.
Kurz nach 8.00 Uhr sind wir eingetroffen und mussten erst einmal die Ausrüstung fit machen. Anschließend war noch etwas Zeit für ein Schwätzchen mit den anderen Schützen.
Nach der Ansprache von Helge ging es los.
Wer als Compounder vorne mit dabei sein will, sieht nur Rot zumindest beim Pflock
.
Ich bin an Scheibe eins gestartet und dachte, dass Hekge noch gnädig mit den Entfernungen war.
Doch das war schnell vorbei, als es bei der Entfernung in Richtung 60 Meter ging. Man denkt an nichts Schlimmes und dann kommt der Hammer: geschätzte 90 Meter und ein Schussfenster von 40 Zentimeter!
Erster Gedanke: Warum bin ich zu rot gegangen? Zweiter Gedanke: Helge vierteilen!!! Dritter Gedanke: ich habe nur ne Einstellung für 70 Meter! Dann habe ich meine Visiertabelle mal grob durchgerechnet und eingestellt.
Erster Pfeil zu kurz, also nochmal am Visier drehen. Zweiter Pfeil auf der Scheibe aber nicht auf der Auflage und wieder drehen. Dritter Pfeil brachte dann die erhofften Punkte. Erst mal kurz durchatmen.
Der letzte Schuss war am Schützenhaus, wie sich nacher rausstellte mit 112 Metern.
Das gemeine daran war, dass so ziemlich alle Schützen dort saßen oder standen und einem zuschauten.
Sekt oder Selters war die Frage: aber wer wollte schon Hände waschen, also Rot zu der Zeit wußten wir natürlich nicht wie weit die Scheibe entfernt war.
Ich habe drei Pfeile geschossen, na ja keiner drauf auf der 80er Auflage. Dafür zweimal Pfeilbruch, aber was soll es, es gaben auch Compounder, die zu blau gegangen sind, auf 50 Meter. Es wurde dann gescherzt, dass die am besten einen Rock anziehen würden. Mit diesem Schuß war die erste Runde dann beendet.
Zweite Runde wurde blau dreifache gewertet und rot ergab eine sechsfache Wertung.
Ich habe alles auf eine Karte gesetzt und nur Rot genommen, was sich am Ende für den vierten Platz auszahlen sollte.
Yannick hat auch zum Teil auf Risiko geschossen, nicht immer hat es sich ausgezahlt aber er hat es versucht, er war aber mit dem Ergebnis soweit zufrieden.
Leon war in eine Kindergruppe unterwegs, die wie immer von Gabi bestens betreut wurde. Erstmal dafür ein dickes Lob an Gabi!
Leon war nach seinem Ausflug in den Compoundbereich wieder mit dem Blankbogen unterwegs. Da muss ich mir selber eine Rüge erteilen, es war eine falsche Entscheidung von mir. Er hätte beim Compound bleiben sollen: dennoch hat er sich nach einer Woche Training wacker geschlagen.
Das Team Bowhunter Voreifel dankt Helge und seinem Team für den schönen aber schwierigen Parcour und den schönen Tag in Eppenrod.
Wir sehen uns wieder beim Waldpokal, das ist Ehrensache!!!
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